Aloe Vera – Anleitung für den erfolgreichen Anbau

Aloe Vera ist nicht nur eine attraktive Zimmer- und Gartenpflanze, sondern auch für ihre pflegenden Inhaltsstoffe bekannt. Mit der richtigen Pflege lässt sich die genügsame Sukkulente problemlos zu Hause kultivieren.

Hinweis: Bei diesem Beitrag handelt es sich nicht um eine fachmedizinische Beratung. Wir können Ihnen keine Heilversprechen vermitteln. Bitte konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen Ihren Arzt!

1. Standortwahl

  • Licht: Aloe Vera liebt helles, indirektes Licht. Ein sonniger Fensterplatz oder ein geschützter Balkon ist ideal.
  • Temperatur: Optimal sind 18–25 °C. Die Pflanze verträgt keine Frosttemperaturen.

2. Erde und Topf

  • Verwende gut durchlässige Kakteenerde oder mische normale Blumenerde mit Sand oder Perlit, um Staunässe zu verhindern.
  • Der Topf sollte ein Abflussloch besitzen, damit überschüssiges Wasser abfließen kann.

3. Richtig gießen

  • Aloe Vera ist eine Sukkulente und speichert Wasser in den Blättern. Gieße erst, wenn die Erde vollständig trocken ist.
  • Im Winter nur sparsam wässern.

4. Düngen

  • Während der Wachstumsphase (Frühling bis Sommer) alle 4–6 Wochen mit einem Kakteendünger leicht düngen.
  • Im Herbst und Winter auf Dünger verzichten.

5. Umtopfen

  • Alle 2–3 Jahre oder sobald der Topf zu klein wird, vorsichtig umtopfen.
  • Dabei können Ableger („Kindel“) abgetrennt und separat eingepflanzt werden.

6. Ernte und Nutzung

  • Für die Gewinnung des Gels einzelne, äußere Blätter mit einem sauberen Messer abschneiden.
  • Vor der Verwendung das gelbe Harz (Aloin) kurz auslaufen lassen, da es leicht reizend wirken kann.

Fazit:
Aloe Vera ist pflegeleicht und dank ihrer Heil- und Pflegeeigenschaften ein echter Gewinn für jeden Haushalt. Mit einem sonnigen Standort, sparsamer Bewässerung und gut durchlässiger Erde gedeiht die Pflanze fast von selbst und schenkt frisches Blattgel für vielfältige Anwendungen.

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